Zwei und allein

26 thoughts on “Zwei und allein

  1. Wenn ich ehrlich sein darf – ich haben bei beiden Bilder, die ich sehr toll finde, gedacht: Puuuhhh, im Osten sieht es immer noch aus wie im Osten … na, liegt vielleicht daran, dass ich gerade aus dem Süden zurückkomme. …. Gruß Martin

    • Ehrlichkeit? Ich bitte darum! Dein Eindruck bezieht sich vermutlich auf die Kulisse, oder? Da gebe ich dir Recht. Sie lässt viel Raum für Phantasie. Man kann sich vorstellen wie es mal war und wie es mal sein könnte. Das eine unwiederbringlich verloren, das andere vielleicht unerreichbar. Beides stimmt melancholisch. Wenn man aber die Phantasie bremst und hinschaut wie es tatsächlich ist, dann sieht man in diesen ostig anmutenden Kulissen Menschen, fröhliche und nachdenkliche. Fragt man sie, wie sie ihre Stadt sehen, dann sagen sie: “Osten? Nein, der sah ganz anders aus.” Nicht alle aber kennen die alten Zeiten. Für diese Glücklichen gilt: Wie gut das es nicht überall gleich aussieht. Warum sollte man sonst in den Süden fahren? Gruß – KUM

      • Ja, stimmt, früher – ich war 1975 mal in Weimar und öfters in Ost-Berlin – da sah es anders aus. Später habe ich die ganze Entwicklung an Bad Muskau mitverfolgen können, wo meine Schwester lange gewohnt hat. Was mir bei Deinen Bildern auffällt, ist eben, wie hartnäckig sich – hm, schwer auszudrücken … ??? — so eine gewisse Stimmung vielleicht tatsächlich eine gewisse Melancholie hält.
        Gruß Martin

        • Das ist interessant, dass du das sagst! Denn es ist etwas, was ich durchaus zum Ausdruck bringen möchte: Melancholie. Wobei es hier nicht um Kitsch gehen soll, sondern um die heitere Variante. Und diese Entsteht beim Beobachten von Menschen. – Ich freue mich, dass meine Bilder uns hier so plaudern lassen! Gruß und gute Nacht – KUM

  2. Es fasziniert mich immer wieder, dass ausgerechnet in einer städtischen Umgebung solche Anblicke des herausgelösten Einzelnen möglich sind.

    • Ja, grade da, wo nicht so viel los ist in der Stadt, da geht das. Oder man isoliert die Figuren zwischen anderen in ihrer Aktion. Das ist aber nicht unbedingt mein Anliegen. Mir kommt es immer auch auf die Umgebung an. Porträts, also die so genannten Candid Shots, von fremden Menschen erscheinen mir wenig ergiebig. Gruß – KUM

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