Landpartie II

26 thoughts on “Landpartie II

  1. Den schwarz-Weißen hätte ich einen Extra-Artikel gegönnt. Die Mischung von Schwarz-Weiß und Farbe hat den Nachteil, dass meist eine Fraktion verliert. Gerade das erste SW-Bild mit dem herausfahrenden Auto finde ich sehr gelungen. Hier setzen sich die schönen Kontraste auch inhaltlich fort, indem das Auto noch einen kleinen, störenden Kontrapunkt zur vermeintlichen Idylle setzt.

    Von den farbigen sind das erste und der Traktorfahrer meine Highlights

    • Ich fummle da immer ein ganze Weile an der Auswahl rum. Und da ist es dann oft so, dass die S/W-Bilder allein nicht genug tragen. Und auch die Farbbilder allein nicht unbedingt alles vermitteln, was ich gern zeigen möchte. Deshalb kommt es zu dieser Mischung. Es muss natürlich nicht heißen, dass ich immer die optimal Mischung gefunden habe. Mich freut übrigens sehr, wie aufmerksam Du das Bild mit dem Auto betrachtet hast. Es gehört zu meinen heimlichen Favoriten. Warum? Du hast es schon sehr genau erkannt: Weil die Idylle “vermeintlich” ist. Genau das erlebt man auf diesen Wanderungen immer wieder. Gruß – KUM

      • Ich sach mal so: Die ersten beiden Fotos erzählen für sich schon eine Geschichte, die trägt. Einfach nicht weiter runterscrollen hat schon was. Die restlichen Fotos gäben auch ohne das zweite SW eine gute Serie.

        Aber der Künstler bestimmt die Richtung. Das Publikum hat zu staunen oder zu schweigen. Ich bin schon ruhig.

  2. Very nice indeed – the 1st, 2nd, 4th & last especially (for me anyway). In Germany, yes? Where? My grandparents came to America from a farming village on the Aller. Maybe it looked like this. I like that bit of auto disappearing in the 2nd photo. And of course, the farmer on his tractor is wonderful – your composition is really good!

  3. countryside helps human to relax. That’s precisely what city people including me need to visit from time to time. great colors from this series. You must be liking your Sigma a lot now😛

  4. Wege, Pfade, Spuren – mal geradlinig und gut einsehbar, mal gewunden, mal vom dunklen Wald fast schon “bedroht”… Klasse!😀 Und bei dem alten Traktor lacht mir olles Landkind natürlich das Herz.😉

  5. Jetzt bin ich aber doch neugierig, welcher Landstrich das ist – Allgaier-Traktoren, die kommen ja aus Schwaben — haben sich vielleicht auch wo anders hin verirrt??

  6. Eine herrliche Fotoserie. Die Aufteilung zwischen Himmel und Landschaft ist besonders gut gelungen. Der Traktorfahrer ist natürlich mein persönlicher Favorit, aber mir gefällt auch besonders die Aufteilung im 1.+ 5.Foto sehr gut. Beim 6. Bild finde ich die s/w Variante aufgrund der Kontraste sehr schön und natürlich ist die Bildaufteilung sehr gut gelungen. Eine Serie die eine wunderbare Ruhe ausstrahlt und auch zeigt, daß du deine Wanderung genossen hast. Mich hätten vielleicht vor Ort noch die Strohballen im 3. Bild aus der Nähe gereizt, allerdings kann ich überhaupt nicht einschätzen ob das wirklich was hergeben würde.
    LG kiki

    • Ah, welch Freude das zu lesen! Bei den Strohballen hast du Recht. Die geben grafisch aus der Nähe eine Menge her. Nur, wer Wandert der überlegt sich irgendwann jeden Schritt, den er zusätzlich gehen muss. Mit anderen Worten: Ich war zu faul und habe mir das Motiv entgehen lassen😉 Irgendwo habe ich die Dinger dann doch mal aus der Nähe fotografiert, weil sie am Wegesrand lagen. In “Landpartie” weiter unten im Blog kann man’s sehen. Gruß und schönes Wochenende – KUM

    • Und das aller beste daran ist, dass man da endlos spazieren gehen kann. Eben in die Bahn eingestiegen, zwei, drei Stunden Fahrt und schon steht man mitten drin. Rechts, links abgebogen: Wald. Gradeaus eine Wiese. Da hat nicht nur die Seele etwas davon, da gibt es auch eine Menge für die Augen, die Ohren und die Nase. Wer sich nicht Verlaufen will muss gelegentlich sogar mal Denken. Runde Sache also. Gruß – KUM

    • “Nicht ganz zeitlos”? So ist es! Zeitlos wäre idealisiert. Und darum ging es mir nicht.
      Der Mann auf seinem Trecker war toll. Er wollte sich unbedingt mit mir unterhalten, konnte aber nicht stoppen. Der Trecker musste rollen, sonst wäre er ihm abgesoffen. Ich ging im Schritttempo neben ihm her und er schrie mir die Geschichte seiner Maschine zu. Vom Onkel geerbt. Läuft seit ewig. Nur mal das Getriebe ausgewechselt. Würde Öl saufen wie ein Knecht das Bier. Museen hätten schon angefragt. So ging das 500 Meter lang. Dann bog ich ab, wanderte über die Wiesen davon. Das Knattern wurde immer leiser.
      Gruß – KUM

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